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Außenwand

Fußboden Erdgeschoss

Kellerdecke

Sonderbauteile

Bestandsbeschreibung

Bestandsbeschreibung

Massive Dächer sind der Standard im Flachdachbereich. Massive Flachdächer bestehen aus einer Tragkonstruktion aus nicht brennbaren, mineralischen Baustoffen wie z. B. Stahlbeton. Sie sind mechanisch hoch belastbar, verfügen über eine gute Wärmespeicherfähigkeit und bieten einen guten Schallschutz. Mithilfe von Dachbegrünungen, begehbaren Solardächern oder Dachterrassen lassen sich die Dachflächen klimagerecht nutzen.

 

 

Wie wird gedämmt?

Wie wird gedämmt?

Sind die vorhandenen Dämmschichten noch funktionsfähig, trocken, formstabil und lagesicher, können sie im Dachaufbau erhalten bleiben. Oberhalb der Tragkonstruktion wird eine Dampfsperre angebracht. Anschließend werden die Dämmelemente befestigt. Als Dachabdichtung kann entweder eine Bitumen- oder eine Kunststoffbahn verwendet werden. 

Soll das Flachdach als Grün- oder Solardach genutzt werden, ist eine dauerhaft druckfeste und widerstandsfähige Dämmung erforderlich. Bei Solardächern kann z. B. für PU-Dämmplatten die zulässige Dauerdruckspannung (verbunden mit einer Stauchung < 2%) mit 20% der Druckfestigkeit nach EN 826 angesetzt werden.

Lose verlegte Abdichtungen und Dämmelemente können beispielsweise durch eine Kiesschüttung, Plattenbeläge oder Dachbegrünungsaufbauten gegen Windsog gesichert werden. 

Dämmdicke

Dämmdicke

Die notwendige Dämmstoffdicke ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Wärmedämmung. Beim Einsatz von alukaschierter Polyurethan-Flachdachdämmung (Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von 0,023 W/(m²·K)) auf Beton-Massivdecke reicht eine Dämmstoffdicke von 120 mm aus, um einen maximalen U-Wert von 0,20 W/(m²·K) zu erreichen und die GEG-Anforderungen an die Sanierung von Wohngebäuden zu erfüllen. Die förderungsfähigen Standards BEG EM oder ESanMV (U-Wert 0,14 W/(m²·K)) können im Fall von Polyurethanplatten mit 160 mm dicker Dämmung erreicht werden.  

Alle Vorteile im Überblick

Niedrigere Heizkosten: Eine gut geplante und effektive Dachdämmung führt immer zu deutlichen Einsparungen der Heizkosten. Eine prozentuale Einsparung, bezogen auf das ganze Gebäude, kann nicht gegeben werden, da diese stark von weiteren Faktoren (Höhe und Kubatur des Gebäudes, Belüftung, Beheizung, Fenstern usw.) abhängt.

Weitere Vorteile: 

  • Hitzeschutz im Sommer: Angenehmeres Raumklima.
  • Werterhalt: Verlängert die Lebensdauer des Dachs.
  • Umweltfreundlichkeit: Reduzierter Energieverbrauch und CO2-Ausstoß.
  • Effiziente Raumnutzung: Flachdächer kommen ohne Dachschrägen aus. Da die Dämmung oberhalb der Tragkonstruktion angebracht wird, bleibt der nutzbare Raum vollständig erhalten. 
  • Optimierte Nutzung der Dachflächen: Bei dem Einsatz eines dauerhaft druckfesten Dämmstoffs bieten massive Flachdächer viel Potenzial für die Nutzung der Dachflächen, z.B. durch Begrünung, Solaranlagen oder Dachterrasse.
  • Bessere Arbeitsbedingungen: Angenehmeres Raumklima für Mitarbeiter.

 

 

 

Förderung

Förderung: Sämtliche Kosten dieser Maßnahme lassen sich steuerlich mit 20 % oder in der BEG, der Bundesförderung für effiziente Gebäude, mit bis zu 20 % (im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans iSFP) der Gesamtkosten in Form eines Investitionszuschusses fördern.

Die Abwicklung der BEG-Förderung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA.  Manche Städte oder Gemeinden bieten zusätzliche Förderungen an. Hilfe für die Förderanträge erhalten Sie von qualifizierten Energie-Effizienz-Experten.

Kann ich selber dämmen?

Nein es ist wichtig, dass das Verfahren von erfahrenen Fachleuten durchgeführt wird, um eine fachgerechte Ausführung und optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine ordnungsgemäße Dämmung verbessert die Energieeffizienz des Gebäudes und trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren.